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Humanitäre Hilfe für die Ukraine: Deutschland stellt rund 5 Mio. Euro für die Arbeit des Arbeiter-Samariter-Bundes in der Ostukraine bereit

Humanitäre Hilfe

Humanitäre Hilfe, © Arbeiter-Samariter-Bund Ukraine

20.06.2019 - Artikel

Der ASB unterstützt gemeinsam mit dem Ukrainischen Samariterbund seit vielen Jahren Hilfsbedürftige in der Ukraine, darunter viele Binnenflüchtlinge und Konfliktbetroffene in der Ostukraine.

Vor Reisen in die Ukraine wird gewarnt. Deutsche Staatsangehörige sind dringend aufgefordert, das Land zu verlassen. Falls Sie das Land nicht auf einem sicheren Weg verlassen können, bleiben Sie vorläufig an einem geschützten Ort. Eine Evakuierung durch deutsche Behörden ist derzeit nicht möglich. Der Luftraum ist geschlossen. Eine Ausreise ist grundsätzlich auf dem Landweg möglich.
Die Deutsche Botschaft hat den Dienstbetrieb in Kiew in eingeschränkter Form wieder aufgenommen, nimmt bis auf Weiteres jedoch keine konsularischen Aufgaben wahr. Das Generalkonsulat in Donezk (mit Sitz in Dnipro) ist weiterhin geschlossen, ebenso das Büro der Honorarkonsulin in Charkiw.

Sie erreichen die Botschaft per E-Mail über das Kontaktformular.

Die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts finden Sie hier ; ein FAQ und weitere aktuelle Informationen unter www.diplo.de/ukraineaktuell

Die Bundesregierung fördert auch in den kommenden Jahren Nothilfemaßnahmen für Konfliktbetroffene in der Ostukraine über den Arbeiter-Samariter-Bund (ASB). Für 2019 bis 2021 hat die Bundesregierung weitere 4,93 Mio. Euro bereitgestellt. Die Bundesregierung hat die humanitäre Arbeit des ASB in der Ukraine in den letzten Jahren bereits mit rund 6,5 Mio. Euro unterstützt; mit der Neuzusage liegt die Gesamtförderung bei über 11 Mio. Euro.

Der ASB unterstützt gemeinsam mit dem Ukrainischen Samariterbund seit vielen Jahren Hilfsbedürftige in der Ukraine, darunter viele Binnenflüchtlinge und Konfliktbetroffene in der Ostukraine.

Die seit Mai 2019 laufende neue Projektphase wird in unter Kontrolle der ukrainischen Regierung stehenden Gemeinden der Gebiete Luhansk und Donezk (in der Nähe der Kontaktlinie) durchgeführt. Sie dient der Stärkung der Ernährungssicherheit und Versorgung mit Hygieneprodukten von besonders stark vom Konflikt Betroffenen, darunter viele ältere Menschen. Weitere Projektkomponenten sehen Winterhilfen (Bau- und Dämmstoffe sowie Brennmaterialien) für Hilfsbedürftige in besonders prekären und nicht winterfesten Unterkünften vor.

Zusätzlich erhalten konfliktbetroffene Kinder, Jugendliche, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen psychosoziale Beratungs- und Betreuungsangebote.

Weitere Informationen zur Arbeit der Bundesregierung im Bereich humanitäre Hilfe in der Ukraine: https://kiew.diplo.de/ua-de/themen/wirtschaft/projekte-der-finanziellen-und-technischen-zusammenarbeit/1280766

Ausführliche Informationen zum Engagement des ASB in der Ukraine: http://www.ssu.kiev.ua/ und https://www.asb.de/unsere-angebote/auslandshilfe/ukraine

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