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Außenminister Maas zu den Angriffen in Halle

Nach Angriff in Halle/Saale - Synagoge

10.10.2019, Sachsen-Anhalt, Halle: Maram Stern (l-r), Jüdischer Weltkongress, Holger Stahlknecht, Innenminister von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff (CDU), Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Elke Büdenbender und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, besuchen den Tatort an der Synagoge. Bei Angriffen mitten in Halle an der Saale in Sachsen-Anhalt sind gestern vor einer Synagoge und in einem Döner-Imbiss zwei Menschen erschossen worden. Foto: Jan Woitas/dpa | Verwendung weltweit, © dpa

11.10.2019 - Artikel

Zu den Angriffen in Halle sagte Außenminister Maas am 09.10.:

„Ich bin entsetzt und erschüttert über die Angriffe in Halle am heutigen Versöhnungstag Yom Kippur. Und ich bin es leid, immer wieder entsetzt und erschüttert sein zu müssen...“

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Zu den Angriffen in Halle sagte Außenminister Maas am 09.10.:

Ich bin entsetzt und erschüttert über die Angriffe in Halle am heutigen Versöhnungstag Yom Kippur. Und ich bin es leid, immer wieder entsetzt und erschüttert sein zu müssen. Wann hört das auf? Warum geschieht das in unserem Land? Unserem Land! Zwei unschuldige Menschen wurden brutal ermordet - wie entsetzlich sinnlos. Ich hoffe, dass die Täter nun schnell gefasst und die Hintergründe dieser abscheulichen Tat aufgeklärt werden. Antisemitismus und Fremdenhass dürfen keinen Platz in unserer Gesellschaft haben. Es ist beschämend, diesen Satz so oft sagen zu müssen in Deutschland. Und es ist unerträglich, dass die jüdische Gemeinde an ihrem höchsten Feiertag einem solchen Angriff ausgesetzt ist. In Deutschland! 2019! Den Angehörigen der Opfer und allen Betroffenen gilt meine ganze Anteilnahme.

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