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Deutschland hilft der Ukraine: zusätzliche 2 Mio. Euro für Nothilfemaßnahmen von UNICEF

30.06.2020 - Artikel

In diesem und im kommenden Jahr wird Deutschland ein weiteres Nothilfeprojekt des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen UNICEF mit 2 Mio. Euro finanzieren.

Vor Reisen in die Ukraine wird gewarnt. Deutsche Staatsangehörige sind dringend aufgefordert, das Land zu verlassen. Falls Sie das Land nicht auf einem sicheren Weg verlassen können, bleiben Sie vorläufig an einem geschützten Ort. Eine Evakuierung durch deutsche Behörden ist derzeit nicht möglich. Der Luftraum ist geschlossen. Eine Ausreise ist grundsätzlich auf dem Landweg möglich.
Die Deutsche Botschaft hat den Dienstbetrieb in Kiew in eingeschränkter Form wieder aufgenommen, nimmt bis auf Weiteres jedoch keine konsularischen Aufgaben wahr. Das Generalkonsulat in Donezk (mit Sitz in Dnipro) ist weiterhin geschlossen, ebenso das Büro der Honorarkonsulin in Charkiw.

Sie erreichen die Botschaft per E-Mail über das Kontaktformular.

Die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts finden Sie hier ; ein FAQ und weitere aktuelle Informationen unter www.diplo.de/ukraineaktuell

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Logo Deutsche Humanitäre Hilfe© Auswärtiges Amt, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

In diesem und im kommenden Jahr wird Deutschland ein weiteres Nothilfeprojekt des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen UNICEF („Ensuring a protective environment to girls and boys, including those with disabilities, and their families along the contact line and in NGCA through mine risk education awareness, psychosocial first aid and basic health care services in the context of the COVID-19 outbreak“) mit 2 Mio. Euro finanzieren.

Das zu finanzierende Projekt richtet sich an besonders schutzbedürftige Menschen, die unter dem fortdauernden Konflikt in der Ostukraine leiden, nämlich Neugeborene, Kinder und ihren Mütter. Es geht dabei insbesondere um eine verbesserte gesundheitliche Versorgung und psycho-soziale Betreuung, gesicherte Versorgung mit Trinkwasser von guter Qualität, Maßnahmen zur Verbesserung sanitärer Verhältnisse sowie um praktische Hilfeleistungen wie Winterkleidung für Kinder.

Außerdem werden mit der Unterstützung der Bundesregierung medizinische- und Schutzausrüstung sowie Desinfektions- und Hygienematerial zur Bekämpfung der Folgen von COVID-19 für Gesundheitseinrichtungen in der Ukraine beschafft.
UNICEF setzt darüber hinaus mit deutscher Finanzierung Maßnahmen zur Aufklärung über die Gefahren, die von Minen und nicht explodierten Kampfstoffen und Munitionsresten ausgehen, und zur Betreuung von Minenopfern fort.

Bereits 2018/19 stellte Deutschland für die von UNICEF in der Ukraine durchgeführten humanitären Projekte 2,0 Mio. EUR zur Verfügung. Deutschland stockt mit der jetzigen Zuwendung zum wiederholten Male seine humanitäre Hilfe für Menschen in der Ukraine auf. Mit insgesamt 21 Mio. Euro allein im Jahr 2019 und bisher rund 19 Mio. Euro im laufenden Jahr bleibt Deutschland wichtigster bilateraler humanitärer Partner der Ukraine.

Weitere Informationen zu den zahlreichen Aktivitäten von UNICEF in der Ukraine finden Sie unter folgendem Link:

https://www.unicef.org/ukraine/en (Englisch)

https://www.unicef.org/ukraine/ (Ukrainisch)

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