Willkommen auf den Seiten des Auswärtigen Amts

253 Millionen Euro für nachhaltige Entwicklung: Deutschland und Ukraine besiegeln Abkommen zur finanziellen Entwicklungszusammenarbeit

21.12.2020 - Artikel

Vor Reisen in die Ukraine wird gewarnt. Deutsche Staatsangehörige sind dringend aufgefordert, das Land zu verlassen. Falls Sie das Land nicht auf einem sicheren Weg verlassen können, bleiben Sie vorläufig an einem geschützten Ort. Eine Evakuierung durch deutsche Behörden ist derzeit nicht möglich. Der Luftraum ist geschlossen. Eine Ausreise ist grundsätzlich auf dem Landweg möglich.
Die Deutsche Botschaft hat den Dienstbetrieb in Kiew in eingeschränkter Form wieder aufgenommen, nimmt bis auf Weiteres jedoch keine konsularischen Aufgaben wahr. Das Generalkonsulat in Donezk (mit Sitz in Dnipro) ist weiterhin geschlossen, ebenso das Büro der Honorarkonsulin in Charkiw.

Sie erreichen die Botschaft per E-Mail über das Kontaktformular.

Die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts finden Sie hier ; ein FAQ und weitere aktuelle Informationen unter www.diplo.de/ukraineaktuell

Deutschland und Ukraine besiegeln Abkommen zur finanziellen Entwicklungszusammenarbeit
Deutschland und Ukraine besiegeln Abkommen zur finanziellen Entwicklungszusammenarbeit© Deutsche Botschaft Kiew

Das heute vom Finanzminister der Ukraine, Serhi Martschenko, und der Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland in der Ukraine, Anka Feldhusen, unterschriebenen Abkommen bildet die völkerrechtliche Grundlage für 11 neue Projekte, die dringend benötigte Unterstützung in den Bereichen kommunale Infrastruktur, kleine und mittlere Unternehmen und Energieeffizienzsektor leisten werden. Dabei handelt es sich um Zuschüsse und Darlehen, die über die deutsche KfW Entwicklungsbank gemeinsam mit ukrainischen Trägern umgesetzt werden.

Anka Feldhusen betonte bei der Unterzeichnungszeremonie: „Dieses Abkommen stellt unsere weitere finanzielle, entwicklungspolitische Zusammenarbeit auf völkerrechtlich sichere Beine. Deutschland unterstützt damit weiterhin zentrale Reformen in den Bereichen Dezentralisierung, Berufsbildung und Energieeffizienz.“

Der Büroleiter der KfW in der Ukraine, Kurt Strasser, ergänzte: „Die Unterzeichnung des Abkommens stellt eine zentrale Voraussetzung für die Umsetzung wichtiger Kooperationsprojekte dar, so z.B. für die Rehabilitierung von Umspannstationen in Zusammenarbeit mit UKRENERGO, was für eine energieeffizientere Versorgung von Strom und die Integration des Stromnetzes in die EU von wesentlicher Bedeutung ist.“

Deutschland und die Ukraine arbeiten seit 2014 entwicklungspolitisch besonders eng zusammen. Am 2. Dezember hatten bereits die entwicklungspolitischen Regierungsverhandlungen stattgefunden, im Rahmen derer Neuzusagen in Höhe von 70 Mio. Euro an die Ukraine vereinbart wurden. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Beide Zusagen sind Teil einer Gesamtsumme von mehr als 1,8 Milliarden Euro, mit denen Deutschland die Ukraine seit 2014 unterstützt.

nach oben