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Hilfe für deutsche Staatsangehörige

Rettungsring an einer Wand

Rettungsring, © colourbox.de

01.12.2017 - Artikel

Vor Reisen in die Ukraine wird gewarnt. Deutsche Staatsangehörige sind dringend aufgefordert, das Land zu verlassen. Falls Sie das Land nicht auf einem sicheren Weg verlassen können, bleiben Sie vorläufig an einem geschützten Ort. Eine Evakuierung durch deutsche Behörden ist derzeit nicht möglich. Der Luftraum ist geschlossen. Eine Ausreise ist grundsätzlich auf dem Landweg möglich.
Die Deutsche Botschaft hat den Dienstbetrieb in Kiew in eingeschränkter Form wieder aufgenommen, nimmt bis auf Weiteres jedoch keine konsularischen Aufgaben wahr. Das Generalkonsulat in Donezk (mit Sitz in Dnipro) ist weiterhin geschlossen, ebenso das Büro der Honorarkonsulin in Charkiw.

Sie erreichen die Botschaft per E-Mail über das Kontaktformular.

Die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts finden Sie hier ; ein FAQ und weitere aktuelle Informationen unter www.diplo.de/ukraineaktuell


Allgemeine Hinweise

Zeitverschiebung: MEZ + 1 Std.


Notrufe:

Feuerwehr 101

Miliz 102

Rettungsdienst 103


Erreichbarkeit der deutschen Botschaft in Kiew in Notfällen

Adresse der Botschaft:

Wul. Bohdana Chmelnytzkoho 25, 01901 Kiew

Tel.: +38-044-281-11-00

Die regulären Öffnungszeiten sind:

Montag-Donnerstag 08.00-17.15 Uhr und Freitag 08.00-15.30 Uhr

In besonderen Notfällen außerhalb dieser Öffnungszeiten ist der Bereitschaftsdienst der Botschaft Kiew erreichbar unter der Nummer

- auf Deutsch +38-050-355-82-85

- auf Ukrainisch +38-050-469-22-77

Unter dieser Telefonnummer werden keine Visaauskünfte erteilt!



Die Ländervorwahl für die Ukraine ist 0038 oder +38.

Vorwahl nach Deutschland +49 + Vorwahl ohne 0 + Nr.

Vorwahl nach Berlin +49 + 30 + Nr.


Dnipro:

Vorwahl aus Deutschland +380-56

Charkiw:

Vorwahl aus Deutschland +380-57

Saporishshja:

Vorwahl aus Deutschland +380-61

Mobiltelefone

Aus Deutschland an UKR Mobilnetz +38 + Nr. inkl. Vorwahlnull

Ukraine: Reise- und Sicherheitshinweise

Vor Reisen in die nicht von der ukrainischen  Regierung kontrollierten Gebiete der Verwaltungsbezirke Donezk und Luhansk wird gewarnt. Sie unterliegen nach ukrainischem Recht einem speziellen Zugangsregime.

Konsularischer Schutz kann deutschen Staatsangehörigen dort angesichts der aktuellen Lage derzeit nicht gewährt werden.

Es wird ebenfalls gewarnt vor Reisen in regierungskontrollierte Gebiete entlang der sogenannten „Kontaktlinie“.

Es wird empfohlen, sich bei dringenden Reisen in diese Orte und Landkreise möglichst schon vor Abreise mit dem Auswärtigen Amt bzw. mit dem Generalkonsulat Donezk/Dienstsitz Dnipro in Verbindung zu setzen und sich mit den geplanten Reisedaten in die Krisenvorsorgeliste einzutragen.


Informationen zum Antrag auf Ausstellung eines Reisepasses

Das Generalkonsulat stellt bis auf Weiteres keine Pässe aus. Bitte wenden Sie sich an die Deutsche Botschaft in Kiew


Geld- oder Passverlust

Wir wollen Sie informieren, wie Sie schon vor Beginn einer Reise Notfällen im Ausland vorbeugen können. Sollte es dann doch einmal geschehen - der Pass ist weg, das Geld verloren - finden Sie hier Hinweise, wie Ihnen das Generalkonsulat weiterhelfen kann.

Hilfe in Notfällen


Festnahme

Der Konsularbeamte darf inhaftierte Landsleute im Gefängnis besuchen und mit ihnen korrespondieren. Er vergewissert sich, welche Gründe für die Verhaftung vorliegen, ob die Behandlung korrekt ist und ob die Verpflegung und gesundheitliche Betreuung ausreichende sind. Auf Wunsch unterrichtet er Angehörige und leitet deren Geldüberweisungen weiter.

Haftfälle


Todesfall

Von einem Todesfall im Ausland werden die Angehörigen in Deutschland oft durch Mitreisende oder den Reiseveranstalter informiert. Soweit dies noch nicht geschehen ist und die örtlichen Behörden die deutsche Auslandsvertretung hierüber unterrichten, wird diese so rasch wie möglich die deutsche Polizei um Verständigung der Angehörigen in Deutschland bitten. Wenn die Polizei dann bei den Angehörigen vorspricht, schlägt sie ihnen meist vor, wegen der weiteren Fragen den Konsularbeamten an der deutschen Auslandsvertretung anzurufen.

Eine direkte telefonische Benachrichtigung der Angehörigen über den Tod durch den Konsularbeamten kommt aus grundsätzlichen Erwägungen nur in seltenen Ausnahmefällen in Betracht. Bei spektakulären Unglücken lässt sich leider nicht immer verhindern, dass Angehörige hiervon zuerst über die Medien erfahren.

Der Konsularbeamte berät auf Wunsch zu den Möglichkeiten und Kosten sowie zur Abwicklung einer Überführung oder einer Bestattung vor Ort. Er kann örtliche Bestattungsunternehmen benennen. Eine Verauslagung von Überführungs- oder Bestattungskosten aus öffentlichen Mitteln ist nicht möglich.

Todesfall


Weitere Informationen für deutsche Staatsangehörige finden Sie hier

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