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Deutsche Unterstützung für die Ukraine: 14,3 Mio. Euro für lebensnotwendige Trinkwasserversorgung an der Kontaktlinie

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Die Bundesregierung stellt dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) weitere 14,3 Millionen Euro zur Verfügung, um den an der Kontaktlinie in den Gebieten Donezk und Luhansk lebenden Menschen den Zugang zu Trinkwasser zu ermöglichen.

Vor Reisen in die Ukraine wird gewarnt. Deutsche Staatsangehörige sind dringend aufgefordert, das Land zu verlassen. Falls Sie das Land nicht auf einem sicheren Weg verlassen können, bleiben Sie vorläufig an einem geschützten Ort. Eine Evakuierung durch deutsche Behörden ist derzeit nicht möglich. Der Luftraum ist geschlossen. Eine Ausreise ist grundsätzlich auf dem Landweg möglich.
Die Deutsche Botschaft hat den Dienstbetrieb in Kiew in eingeschränkter Form wieder aufgenommen, nimmt bis auf Weiteres jedoch keine konsularischen Aufgaben wahr. Das Generalkonsulat in Donezk (mit Sitz in Dnipro) ist weiterhin geschlossen, ebenso das Büro der Honorarkonsulin in Charkiw.

Sie erreichen die Botschaft per E-Mail über das Kontaktformular.

Die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts finden Sie hier ; ein FAQ und weitere aktuelle Informationen unter www.diplo.de/ukraineaktuell

12.12.2017

Die Bundesregierung stellt dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) weitere 14,3 Millionen Euro zur Verfügung, um den an der Kontaktlinie in den Gebieten Donezk und Luhansk lebenden Menschen den Zugang zu Trinkwasser zu ermöglichen. „Seit Beginn des Konflikts ist Deutschland einer der größten Geber, sowohl im Bereich humanitärer Hilfe als auch von Entwicklungszusammenarbeit für die Ukraine. Mit den zusätzlichen 14,3 Millionen Euro kann der Zugang zu Wasser für 2,5 Millionen Menschen in der Ostukraine in den Jahren 2018 und 2019 sichergestellt werden. Wir sind überzeugt, dass diese Maßnahme die dramatische Lage auf beiden Seiten der Kontaktlinie wesentlich verbessern wird“, sagte Wolfgang Bindseil, Ständiger Vertreter des Deutschen Botschafters.
Das von UNICEF durchgeführte und vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung über die KfW-Entwicklungsbank finanzierte Projekt umfasst die Wasseraufbereitung, Infrastruktursanierung, Bereitstellung von Trinkwasser und Hygieneförderung in 15 Bezirken der Oblaste Donezk und Luhansk.
„Wenn das Wasser nicht mehr fließt, ist das Leben von Millionen Menschen entlang der Kontaktlinie gefährdet. Nicht nur der Zugang zu Trinkwasser wird beeinträchtigt, sondern auch Heizsysteme. Wir sind Deutschland dankbar für die kontinuierliche Unterstützung unserer Arbeit mit bedürftigen Kindern und Familien“, betonte Giovanna Barberis, Vertreterin von UNICEF in der Ukraine.

Mit deutscher Unterstützung hat UNICEF in der Vergangenheit 23 Frühinterventionszentren eingerichtet und 1.300 Fachkräfte ausgebildet, um spezielle Dienstleistungen für Kinder mit Behinderungen in der Ostukraine zu ermöglichen. Fast 10.000 Kinder nahmen an den drei großen UNICEF-Sportturnieren zur Förderung von Toleranz und Geschlechtergerechtigkeit teil.
Ausführliche Informationen zum Engagement von UNICEF in der Ukraine unter:

https://www.unicef.org/ukraine/

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